Die schönen Seiten des Zivi-Lebens in Paris
Die Arbeit als Zivi hat sicher nicht immer nur schöne Seiten, das gilt natürlich auch für den Job als Zivi in Paris. Fegen, Gießen, Birnen auswechseln, Kaffe kochen, Kopieren - das gehört auf beiden Seiten des Rheins zur täglichen Aufgabe und kann auf Dauer etwas vergessen lassen, dass das Leben auch eine intellektuelle Seite hat. Auf der anderen Seite hat man als Zivi in Paris das Privileg nach Dienstschluss in eine einzigartige, ja wahrscheinlich die lebendigste, vielfältigste und spannenste Stadt der Welt eintauchen zu können. Dazu kommt, dass man als Zivi bisweilen auch auf der Arbeit einzigartige Chancen geboten bekommt.
Gestern war ich, von meiner Arbeitstelle aus gesehen, im anderen Ende der Stadt, um dort bei einer Druckerei den Gemeindebrief abzuholen. Da mit 1000 Heften unter dem Arm das Métrofahren weniger bequem ist, durfte ich mir ein Taxi nehmen. So kam ich in den Genuss, mich 45 Minuten durch Paris chauffieren zu lassen und mich ziemlich wichtig zu fühlen ;). An der Opéra Bastille vorbei, auf der rue Rivoli das hôtel de Ville und das Louvre hinter sich lassend, auf den place de la concorde und auf die champs elysées einbiegend in Richtung arc de triomphe...Bezahltes sight-seeing, wo gibt es so etwas noch? Leider wird der Pfarrbrief nur alle vier Monate herausgegeben, aber nach der gestrigen Erfahrung werde ich mich dafür einsetzen, dass er in ein Wochenmagazin umgewandelt wird.
Der Hammer kam aber heute! Ich habe erfahren, dass in der deutschen Botschaft ein durch den Botschafter ausgerichter Empfang zum Abschied des Pfarrers stattfindet, der Anfang November Paris verlässt - und ich darf mit!!! Ich glaube, diesem Ereignis werde ich einen eigenen Bericht widmen. Ich bin schon wirklich sehr gespannt darauf, meinen zukünftigen Arbeitsplatz kennenzulernen ;) Man muss ja Träume haben...
a+
Gestern war ich, von meiner Arbeitstelle aus gesehen, im anderen Ende der Stadt, um dort bei einer Druckerei den Gemeindebrief abzuholen. Da mit 1000 Heften unter dem Arm das Métrofahren weniger bequem ist, durfte ich mir ein Taxi nehmen. So kam ich in den Genuss, mich 45 Minuten durch Paris chauffieren zu lassen und mich ziemlich wichtig zu fühlen ;). An der Opéra Bastille vorbei, auf der rue Rivoli das hôtel de Ville und das Louvre hinter sich lassend, auf den place de la concorde und auf die champs elysées einbiegend in Richtung arc de triomphe...Bezahltes sight-seeing, wo gibt es so etwas noch? Leider wird der Pfarrbrief nur alle vier Monate herausgegeben, aber nach der gestrigen Erfahrung werde ich mich dafür einsetzen, dass er in ein Wochenmagazin umgewandelt wird.
Der Hammer kam aber heute! Ich habe erfahren, dass in der deutschen Botschaft ein durch den Botschafter ausgerichter Empfang zum Abschied des Pfarrers stattfindet, der Anfang November Paris verlässt - und ich darf mit!!! Ich glaube, diesem Ereignis werde ich einen eigenen Bericht widmen. Ich bin schon wirklich sehr gespannt darauf, meinen zukünftigen Arbeitsplatz kennenzulernen ;) Man muss ja Träume haben...
a+
Patrick Lunz - 22. Sep, 19:49
